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Auflösung von Pensionsrückstellungen

In der Vergangenheit haben zahlreiche Unternehmen ihren Mitarbeitern Pensionszusagen gemacht. Gerne wurde dieses Mittel auch benutzt, um den Gesellschafter-Geschäftsführer zu versorgen. In der Bilanz wurden Rückstellungen gebildet, die sich steuermindernd auswirkten. In der Jahresabschlussanalyse wurden Pensionsrückstellungen fast wie Eigenkapital behandelt, da es sich nach damaliger Ansicht um Kapital handelte, das der Firma langfristig zur Verfügung steht.

Paradigmenwechsel durch Basel II

Hier hat heute ein klarer Paradigmenwechsel stattgefunden. Aus heutiger Analystensicht sind Pensionsrückstellungen eindeutig dem Fremdkapital zuzuordnen. Auch droht die ständige Nachdotierung der Pensionsrückstellung, da die Verzinsung nach Heubeck (6%) zu hoch ist und die Verlängerung der Lebenserwartung einen höheren Kapitalbedarf zur Folge hat.

Ein weiterer Abschlag beim Rating droht, wenn die Rückstellungen nicht rückgedeckt sind. Die dann notwendige Finanzierung der Pensionen aus dem Cash-Flow wird extrem kritisch gesehen.

Liquiditätsschonende Auflösung von Pensionsrückstellungen

Anders als allgemein bekannt, gibt es rechtlich einwandfreie Wege, die Pensionsrückstellungen eines Unternehmens liquiditätsschonend auf Versorgungswerke außerhalb des Unternehmens zu übertragen. Hier bieten sich Pensionsfonds oder Unterstützungskassen an. In besonderen Situationen, wie z. B. bei existierenden Verlustvorträgen, können die Pensionsrückstellungen sogar über das Jahresergebnis in Eigenkapital umgewandelt werden.

Die Auswirkungen auf die Eigenkapitalquote zeigen die untenstehenden Abbildungen:

Ausgangssituation:

Ausgangsbilanz:

Aktiva     Passiva
Anlagevermögen 50 Eigenkapital 20
Umlaufvermögen 50 Fremdkapital
- davon Pensionsrückstellungen
80
20
  100   100

Die Eigenkapitalquote beträgt 20%, ist also eher durchschnittlich.

Verbesserungsmaßnahme:

Im Konsens mit den (zukünftigen) Pensionsempfängern werden die Rückstellungen aufgelöst und ergebnisverbessernd auf ein externes Versorgungswerk (hier eine Unterstützungskasse) übertragen. Die Pensionsverpflichtungen werden vollständig bei Versicherungen rückgedeckt. Nachdotierungsrisiken entfallen vollständig. Verwaltungsaufgaben werden von der Unterstützungskasse übernommen. Das Bilanzbild hat sich entscheidend verbessert. Zudem sind Jahresergebnis und Cash-Flow im Jahr der Umwandlung dramatisch verbessert. Diese Methode ist daher auch geeignet, Unternehmen in Krisensituationen zu helfen.

Verbesserte Bilanz:

Aktiva     Passiva
Anlagevermögen 50 Eigenkapital
- davon Jahresüberschuß
40
20
Umlaufvermögen 50 Fremdkapital 60
  100   100

Ergebnis

Die Eigenkapitalquote beträgt jetzt 40%. Zudem entfallen die oben genannten Risiken, die sich allesamt negativ auf ein Rating auswirken, vollständig.

Rat und Tat

Die GIA AG unterstützt Sie bei der kompletten Abwicklung der obigen Transaktion. Gerne stehen wir Ihnen für weitere Informationen und ein unverbindliches Angebot zur Verfügung.

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Fax.: 0521 - 98649-49